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Angebot für Vorträge

Bundeswehr in Afghanistan / Quelle: Der Spiegel

zum Thema Afghanistan und Auslandseinsätze der Bundeswehr

...  als ehemaliges Mitglied des Verteidigungsausschusses kann ich über diesen Krieg, seine Bedingungen, Begründungen und die weiteren Planungen der Bundesregierung sozusagen aus erster Hand berichten. Im Oktober 2007 habe ich darüber hinaus im Rahmen meiner Kontrollfunktion das Einsatzgebiet des Regionalkommandos Nord besucht. Deswegen biete ich Euch an, für den Wahlkampf zum Thema Afghanistan und Auslandseinsätze der Bundeswehr in Euren Kreisverbänden vorzutragen und bitte Euch, entsprechende Veranstaltungen zu organisieren.



Fakten:

Der Krieg in Afghanistan ist nicht nur im Süden, der Provinz Helmand, in eine neue Phase getreten. Dort läuft seit Anfang Juli eine Großoffensive der US-Truppen mit 4000 Marines. Im Norden des Landes, dessen Regionalkommando von der Bundeswehr geführt wird, gehen 300 deutsche Soldaten der Schnellen Eingreiftruppe – Quick Reaction Force (QRF) – zusammen mit afghanischen Streitkräften im Raum um Kunduz gegen Taliban vor, die ihre bisherige Taktik geändert haben und sich zunehmend dem offenen Gefecht stellen. Die Bundeswehr setzt im Rahmen der Operation, die den Namen „Adler" trägt, erstmalig Mörser (Steilfeuerwaffe) ein, die eine Reichweite von bis zu fünf Kilometern haben sowie mehrere Schützenpanzer vom Typ Marder, der ein Gewicht von rund 40 Tonnen hat und als Hauptbewaffnung eine Maschinenkanone 20 mm besitzt. Bei den Kämpfen hat die Bundeswehr mehrmals Luftunterstützung angefordert. Generalinspekteur Schneiderhan musste inzwischen eingestehen, dass noch nicht absehbar ist, wann die am 19. Juli begonnene Offensive abgeschlossen sein wird. In der vergangenen Woche war er noch überzeugt, dass die Soldaten am Wochenende 25./26. Juli in ihre Lager zurückkehren könnten.

Der von der Bundesregierung gepflegte Mythos von der „Stabilisierungsmission" und der „bewaffneten Aufbauhilfe" der Bundeswehr lässt sich nun definitiv nicht länger aufrechterhalten. Die Bundeswehr führt Krieg, da beißt die Maus keinen Faden ab. Insgeheim werden ohnehin Überlegungen angestellt, den Kampfhubschrauber „Tiger", der vorerst in nur wenigen Exemplaren ausgeliefert worden ist, im kommenden Jahr nach Afghanistan zu verlegen. Koalitionspolitiker wie Rainer Arnold (SPD) aber auch Elke Hoff von der FDP fordern angesichts der sich ständig verschlechternden Lage die Verlegung eigener Kampfflugzeuge, um bei der Luftnahunterstützung für die Truppen nicht auf die der Verbündeten angewiesen zu sein. Die sogenannte Taschenkarte, auf der für jeden Soldaten die Einsatzregeln, insbesondere für den Schusswaffengebrauch, verzeichnet sind, ist in den letzten Tagen überarbeitet worden. Bislang galt, dass die Soldaten der Bundeswehr nur im Fall der Selbstverteidigung schießen durften, jedoch nicht auf Flüchtende. Nunmehr gilt, dass sowohl auf Flüchtende geschossen werden darf und dass die Bundeswehr auch Angriffshandlungen durchführen darf, um vermutete künftige Angriffe zu vermeiden. Das ist eine Entwicklung zum Schlechteren, die von uns immer vorausgesagt worden ist. Die Afghanen haben noch nie in der Geschichte auf Dauer fremde Besatzungsmächte hingenommen.

Die deutsche Bevölkerung ist klüger als die Bundesregierung. Sie lehnt den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan seriösen Umfragen zufolge mehrheitlich ab. Deswegen muss unsere Partei im bevorstehenden Bundestagswahlkampf dieses Thema nutzen, um deutlich zu machen, dass DIE LINKE die einzige politische Kraft ist, die für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan eintritt.

Mit solidarischen Grüßen

Gert Winkelmeier



zum Thema: Rolle der Kirche in den letzten Weltkriegen

Die Rolle der Kirche in den letzten Weltkriegen wurde immer sehr unterschiedlich diskutiert. Natürlich gab es unter den Christen auch viele Gegner einer kapitalorientierten Kriegspolitik. Trotzdem bleibt auch manche Kritik. So fand ich ein inhaltsreiches Plakat von John Heartfield. Weiter Interessantes unter

http://www.towson.edu/heartfield/artarchive.html

Friedrich - Wolf - Gesellschaft - Angebot für Schulen

 Professor Hermann Haarmann, Vorsitzender der Friedrich-Wolf-Gesellschaft und Autor von Schriften zur Exilforschung, hatte sich vorbereitet zu demonstrieren, dass es Sinn macht, Friedrich Wolf als einen wichtigen Autor aus der Region den Schülern im Unterricht nahe zu bringe. Eingeladen waren die Deutschlehrer der Oberstufe von Schulen des Bereiches von Oranienburg und benachbarten Gemeinden.

 Vor allem Wolfs bekanntestes Stück „Professor Mamlock“, ein Klassiker deutscher Literatur, weltweit gespielt und verfilmt, eignet sich sowohl für die Beschäftigung mit den Gefahren faschistischer Gesinnung als auch für dramatische Arbeiten von Schülern. Die Biografie Friedrich Wolfs als Beteiligter an den sozialen und politischen Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts bietet eine Fülle von Diskussionsstoff, der im Unterricht produktiv genutzt werden kann